Alzheimer-Therapie - Studien belegen Wirksamkeit von Donepezil bei Alzheimer

10.08.2004 | Frankfurt
Umfangreiche Datenlage führte 1997 zur Zulassung/ Therapieempfehlungen von führenden Fachgesellschaften

Zum Beitrag von Jörg Blech in der "Spiegel"-Ausgabe vom 9. August 2004 nehmen die Unternehmen EISAI und Pfizer als Hersteller und Erforscher des Wirkstoffs Donepezil (Aricept"), einer Substanz aus der Gruppe der Acetylcholinesterase-Hemmer, wie folgt Stellung:

Acetylcholinesterase-Hemmer (AChE-Hemmer) werden seit 1997 erfolgreich bei der Behandlung von Patienten mit Alzheimer-Demenz eingesetzt. In Deutschland leiden mindestens 650.000 Patienten an dieser Erkrankung. Insgesamt vierzehn nach Good Clinical Practice durchgeführte Studien mit mehreren tausend Patienten belegen, dass die Behandlung mit Donepezil das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten und die Zeit bis zur Heimeinweisung entscheidend verzögern kann. Die Studien wurden den Behörden in einem regelmäßigen Berichtsverfahren mitgeteilt. Ein Großteil liegt von Beginn an vor und führte zur Zulassung des Medikaments vor sieben Jahren.

Sowohl die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), als auch die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die in der Entwicklung von evidenzbasierten Leitlinien renommierte Universität von Witten-Herdecke empfehlen Acetylcholinesterase-Hemmer - hierunter auch den Wirkstoff Donepezil von Eisai und Pfizer - als Mittel der ersten Wahl zur Behandlung der Alzheimer-Demenz. In mehreren Placebo-kontrollierten Studien wurde die Wirksamkeit von Donepezil auf Kognition, klinischen Gesamteindruck und Alltagsaktivitäten belegt. Eine für Alzheimer-Medikamente einmalige Studie über den Zeitraum von einem Jahr hat gezeigt, dass die Alltagskompetenz der Patienten unter der Gabe von Donepezil etwa doppelt so lange erhalten bleibt wie ohne wirksame Behandlung. "Die vorliegenden Untersuchungen bildeten die Grundlage für die Zulassung von Donepezil und für Therapie-Empfehlungen von anerkannten Fachgesellschaften. Die in der heutigen Ausgabe des "Spiegel" zitierte Analyse verschiedener Studien zu Acetylcholinesterase-Hemmern ist Pfizer und Eisai nicht bekannt. Daher können wir aktuell auf dort erhobene Vorwürfe zur Methodik bei Studien mit Donepezil nicht konkret eingehen", erklärt Dr. Friedemann Schwegler, Medizinischer Direktor von Pfizer.

"Für Alzheimer-Patienten und deren Angehörige ist jeder Tag Selbstständigkeit kostbar. Leider kann diese Krankheit heute noch nicht geheilt werden. Wir sind lediglich in der Lage, das Fortschreiten hinauszuzögern und den Patienten eine möglichst lange Zeit der eigenverantwortlichen Lebensführung zu ermöglichen", erläutert Frau Dr. Monika Metz, Medizinische Direktorin des Unternehmens EISAI. Den Angehörigen bringt die Behandlung eine wertvolle Verbesserung ihrer Situation hinsichtlich Pflegeaufwand und seelischer Belastung.

Etwa 70.000 Patienten werden derzeit in Deutschland mit Donepezil behandelt. Der Nutzen der AChE-Hemmer in der täglichen Praxis wird von Fachärzten in Gedächtniskliniken immer wieder bestätigt. Zahlreiche namhafte Psychiater und Neurologen betonten den Bedarf einer frühzeitigen und konsequenten Acetylcholinesterase-Hemmer-Therapie.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Eisai GmbH

Unternehmenskommunikation

Heike Schmidt

Lyoner Straße 36

60528 Frankfurt

Telefon: 0 69/6 65 85-23

Fax: 0 69/6 65 85-85

Email: heike_schmidt(at)eisai.net

Internet: www.eisai.de

Pfizer GmbH

Unternehmenskommunikation

Herlinde Schneider

Postfach 49 49

76032 Karlsruhe

Telefon: 07 21/61 01-5 61

Telefax: 07 21/62 03-5 61

Email: herlinde.schneider(at)pfizer.com

Internet: www.pfizer.de

Quelle: Pressemeldung Eisai GmbH

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