Apothekenkunden, die Beratung einfordern, sind sehr zufrieden

20.05.2010 | Berlin
Apothekenkunden sind zufrieden mit ihrer Apotheke vor Ort und deren Beratung. Und: Käufer von rezeptfreien Arzneimitteln, die in der Apotheke bewusst eine intensive Beratung einfordern, sind sogar noch zufriedener als diejenigen Selbstmedikationskunden, die auf eine intensive Beratung verzichten. Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen infas-Studie im Auftrag des Deutschen Apothekerverbandes (DAV).

Die Einschätzung der Apothekernutzer erfolgte anhand einer Skala von "1 sehr zufrieden" bis "4 = sehr unzufrieden". Bei der allgemeinen Zufriedenheit mit der Apotheke vor Ort vergaben die "Beratungsnachfrager" die Note 1,5, wohingegen die "Beratungsvermeider" eine Durchschnittsnote von 1,9 vergaben. Bei der Zufriedenheit mit der Beratung durch die Apotheke vor Ort gaben die "Beratungsnachfrager" die Note 1,6 und die "Beratungsvermeider" die Note 2,2.

Fritz Becker, Vorsitzender des DAV: "Das zeigt, dass eine gute Kommunikation und das Zusammenspiel von Apotheker und Patient auch bei der Selbstmedikation eine zentrale Rolle für die Zufriedenheit und damit auch für den Erfolg der Behandlung spielen. Patienten sollten aktiv nachfragen und die Kompetenz des Apothekenteams nutzen."

Die repräsentative, telefonische, bundesweite Befragung von mehr als 1.000 Personen ab 18 Jahren wurde vom Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas) durchgeführt. Die daraus folgende Studie zur Selbstmedikation unter dem Titel "Was die Menschen wollen" war vom DAV beauftragt worden.

Quelle: Pressemeldung Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

Dieser Beitrag wurde bisher 52 mal gelesen.
(Rang 1035 auf medikamente-und-arznei.de)

Klicken Sie hier um zum Anfang der Seite zu gelangen.

Weitere News

Offizieller Startschuss für brandenburgisches Telemedizin-Netz gefallen

12.10.2011 | Hochrisiko-Herzpatienten werden aus der Ferne rund um die Uhr medizinisch betreut

weiter in Offizieller Startschuss für ...

Bundesverwaltungsgericht unterstreicht Bedeutung des Nacht- und Notdienstes

314 mal gelesen. Rang 25 auf medikamente-und-arznei.de.

27.05.2011 | Mit der jüngsten Entscheidung zum Nacht- und Notdienst in Apotheken haben die Richter am...

weiter in Bundesverwaltungsgericht ...

Raymond C. Stevens bekleidet die 21. Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur

26.05.2011 | Professor Raymond C. Stevens vom Scripps Research Institute in La Jolla (USA) wurde auf die diesjährige...

weiter in Raymond C. Stevens bekleidet die ...

Blutdruckmess-Gerät schlägt im Notfall Alarm

28.04.2011 | KKH-Allianz setzt Telemonitoring bei Risikopatienten ein. Die KKH-Allianz erweitert ihre Gesundheitsberatung...

weiter in Blutdruckmess-Gerät schlägt im ...

Depression kostet Volkswirtschaft jährlich bis zu 22 Milliarden Euro

13.04.2011 | Die Krankheit ist nicht nur Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung, sondern verursacht durch...

weiter in Depression kostet Volkswirtschaft ...



Aktuelles

Zedernsohle gegen Schweißfüße

Schweißfüße sind unangenehm Wenn die Füße riechen ist das...

weiter ...

29. Oktober 2011: Weltschlaganfalltag

Schlaganfall-Hilfe bietet Informationen zur Steigerung der...

weiter ...

Weitere Themen

Offizieller Startschuss für brandenburgisches Telemedizin- Netz gefallen

Hochrisiko-Herzpatienten werden aus der Ferne rund um die...

weiter ...

Bundesverwaltungsgericht unterstreicht Bedeutung des Nacht- und Notdienstes

Mit der jüngsten Entscheidung zum Nacht- und Notdienst in...

weiter ...

Archiv

Das Handy als Thermometer, Blutdruck- und Blutzuckermesser

Smartphones können bei Therapie und Gesundheitschecks helfen...

weiter ...

Krankenkassen erreichen positives Finanzergebnis im ersten Quartal 2011

In den ersten drei Monaten 2011 haben die gesetzlichen...

weiter ...