Asthmatiker haben im DMP viel Puste

25.02.2010 | Hamburg
Asthmatiker haben dank guter Betreuung im DAK-Gesundheitsprogramm mehr Puste: Nach einer Auswertung von 47.000 Daten von Teilnehmern am Disease-Management-Programm (DMP) wollen nach Angaben der Kasse rund 97 Prozent auch nach einem Jahr weiter bei dem Programm mitmachen. Auch für den Zweijahreszeitraum deuten sich nach Auswertungen der DAK bundesweit ähnlich hohe Quoten an.

"Dies bestätigt, dass das Programm von Patienten als hilfreich anerkannt wird - obwohl eine gewisse Disziplin gefragt ist.", erklärt DAK-Experte Peter Fey. Wer am Programm teilnimmt, sucht mindestens zweimal im Jahr seinen Arzt auf, um die Lungenfunktionswerte kontrollieren lassen. Mit gezielten Informationen erinnert die DAK Patienten an wichtige Unter­suchungen. Programmteilnehmer erhalten bei Patientenschulungen Tipps zum Umgang mit ihrer Erkrankung und werden zum Experten in eigener Sache. Für Kinder ab dem fünften Lebensjahr gibt es altersgerechte Angebote.

Beim Notfallplan hapert es noch

Dass die DMP ihre Wirkung nicht verfehlen, zeigt eine zusätzliche bundesweite Befragung von Asthmatikern bei der DAK: Demnach nehmen vier von fünf Patienten ihre Medikamente nach Vorgabe des Arztes ein. Für Notfälle fühlen sich die meisten außerdem bestens vorbereitet. Allerdings: Nur ein Drittel der Befragten hat einen schriftlichen Notfallplan dabei, der bei einem Asthma-Anfall wichtige Hilfe leistet. Der Notfallplan ist Bestandteil des Asthma-Passes, den die DAK für Asthmatiker anbietet.

Gesundheitsprogramme für Asthmatiker wurden 2007 bundesweit eingeführt. Allein bei der DAK nehmen bisher rund 80.000 Versicherte daran teil.

Quelle: Pressemeldung D A K - Unternehmen Leben

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