Bayer stellt neue Daten zu seinem Onkologie-Portfolio vor
Anlässlich des gemeinsamen Kongresses zur 15. Tagung der European CanCer Organisation (ECCO) und der 34. Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO), dem ECCO-ESMO-Kongress 2009 (20.-24. September 2009 in Berlin), werden Daten aus mehr als 30 klinischen Studien zu verschiedenen Produkten und Entwicklungsprojekten im Bereich Onkologie von Bayer Schering Pharma vorgestellt - darunter Nexavar" (Wirkstoff: Sorafenib), Regorafenib (BAY 73-4506) und Alpharadin™.
"Bayer Schering Pharma erforscht und entwickelt innovative Krebsmedikamente. Als eine globale Organisation mit weitreichendem Netzwerk sind wir in der Lage, unsere Erfahrung und unser Wissen zur Entwicklung von Therapien einzusetzen, die Krebspatienten weltweit helfen sollen", sagte Rob Rosen, Leiter der Therapeutischen Einheit Onkologie bei Bayer Schering Pharma. "Trotz großer Fortschritte in der Behandlung von Krebs besteht nach wie vor ein großer medizinischer Bedarf an verbesserten Therapien. Wir arbeiten langfristig daran, dass Krebs nicht mehr eine verheerende Diagnose bedeutet, sondern zu einer chronischen, aber behandelbaren Krankheit wird."
Highlights der Nexavar-Daten
Nexavar ist bereits in mehr als 80 Ländern für die Behandlung von Leberkrebs (hepatocellular carcinoma = HCC) und in mehr als 90 Ländern für die Nierenkrebs-Therapie (renal cell carcinoma = RCC) zugelassen. Obwohl das Produkt in diesen Indikationen gut etabliert ist, werden in laufenden Studien weitere Einsatzmöglichkeiten von Nexavar bei diesen Tumorarten untersucht, so zum Beispiel in bestimmten Patientengruppen oder in der Langzeitbehandlung. Hierzu werden Daten auf dem ECCO-ESMO präsentiert, darunter Resultate aus zwei Phase-III-Studien zu Nexavar in HCC und sechs Studien zu Nexavar in RCC.
Zusätzlich zu den derzeit zugelassenen Indikationen wird Nexavar in einer Vielzahl von Tumorarten als Mono- oder Kombinationstherapie weiter untersucht. Dazu zählen Brust- und Schilddrüsenkrebs sowie, als Adjuvanztherapie, bei Nieren- und Leberkrebs. Daten aus einer kürzlich entblindeten Phase-II-Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit von Nexavar als eine mögliche Behandlung bei Brustkrebs werden in einer Vortragsreihe am 23. September um 13:30 Uhr auf dem ECCO-ESMO vorgestellt. In dieser Studie wurde Nexavar in Kombination mit dem oral verfügbaren Chemotherapeutikum Capecitabin bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs untersucht. (Late-breaking abstract 3LBA, Presidential Session III, Mittwoch, 23. September, 13:30 Uhr, Halle 1)
Außerdem werden Daten aus einer abgeschlossenen Phase-II-Studie mit Nexavar bei Patienten mit Schilddrüsenkrebs präsentiert (Late-breaking Poster 51LBA, Poster 276, Tuesday, September 22, 9 - 17 Uhr, Halle 14.1).
Nexavar wird gemeinsam von Bayer und Onyx Pharmaceuticals entwickelt.
Highlights der Regorafenib-Daten
Einer der vielversprechenden Entwicklungskandidaten im Bereich Onkologie ist Regorafenib (BAY 73-4506), ein neuartiger, oraler Multikinase-Inhibitor mit einem Profil zur Hemmung verschiedener Enzyme (Kinasen), insbesondere angiogenen, stromalen und onkogenen Rezeptor-Tyrosinkinasen. Regorafenib zeigt einen anti-angiogenen Effekt, indem es die angiogenen Signalwege VEGFR und TIE2 hemmt. Regorafenib wird derzeit zur Behandlung verschiedener Tumorarten untersucht. Aktuelle Ergebnisse einer Phase-II-Studie mit Regorafenib bei RCC-Patienten, die erstmals auf dem ASCO-Kongress dieses Jahres präsentiert wurden, werden in einer Vortragsreihe präsentiert (Abstract 7105, 22. September, 10:15 Uhr).
Quelle: Pressemeldung Bayer Schering Pharma AG
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