Eisai zieht positive Bilanz dank Aricept und Pariet
Wie die Eisai GmbH, Frankfurt/Main, anlässlich eines Pressegespräches mitteilt, konnte der japanische Mutterkonzern, die Eisai Co., Ltd., mit Sitz in Tokio, den Nettoumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr (1. April 2006 bis 31. März 2007) gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent auf 674,1 Milliarden Yen (rund 4,5 Milliarden Euro*) steigern. Eisai erwirtschaftete mit 9.600 Mitarbeitern weltweit einen Nettogewinn in Höhe von 70,6 Milliarden Yen (rund 470 Millionen Euro*), einem Plus gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent. Wesentliche Umsatzträger von Eisai sind die beiden Medikamente Aricept" (Wirkstoff: Donepezil) zur Behandlung der Alzheimerkrankheit und Pariet" (Wirkstoff: Rabeprazol), ein Arzneimittel zur Behandlung von Refluxerkrankungen und Ulcera.
In Europa hat Eisai die Umsätze um 20 Prozent auf 54,8 Milliarden Yen (rund 365 Millionen Euro*) gesteigert. Wie Yuji Matsue, Senior Vice President, Strategy Planning, Eisai Europe Limited, London, sagte, plane Eisai von Deutschland aus die neuen EU-Mitgliedsstaaten Ungarn, Tschechien, Slowakei und Polen zu erschließen.
10 Jahre erfolgreiche Tätigkeit in Deutschland
"Wir sind stolz auf das, was wir in den letzten zehn Jahren mit unseren motivierten und engagierten Mitarbeitern in Deutschland erreicht haben", sagte Andreas Wiegand, Geschäftsführer der Eisai GmbH, Frankfurt/Main. Im Geschäftsjahr 2006 (1. April 2006 bis 31. März 2007) erzielte die Eisai GmbH in Deutschland einen Nettoumsatz in Höhe von 73,6 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Plus von 3 Prozent. Damit liegt Eisai trotz Festbetragsregelung für das patentgeschützte Arzneimittel Pariet" und der hohen Anzahl an Parallelimporten von Aricept" über der Entwicklung des deutschen Pharmamarktes.
Eisai startete im Jahr 1997 mit der Einführung des Alzheimermedikamentes Aricept" die Marketing- und Vertriebsaktivitäten in Deutschland. Eisai begann mit sieben Mitarbeitern. Zur Zeit sind über 240 Mitarbeiter in Deutschland für das Unternehmen tätig (davon 192 Mitarbeiter im Außendienst).
Bis heute ist das Produktportfolio auf acht Arzneimittel zur Behandlung von Erkrankungen in den Bereichen Zentrales Nervensystem und Gastroenterologie/ Critical Care angewachsen. Im Juni 2007 wurde in Deutschland Inovelon" (Wirkstoff: Rufinamid) zur Behandlung des Lennox-Gastaut-Syndroms eingeführt, einer schweren Form der Epilepsie, die meist im Kindesalter auftritt. Es ist das erste durch die europäische Zulassungsbehörde spezifisch für diese Indikation zugelassene Medikament und besitzt Orphan-Drug-Status.
Quelle: Pressemeldung Eisai GmbH
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