Gute praktische Erfahrungen mit der innovativen Gräser-Impf-Tablette
Stefan Espenschied aus Karlsruhe am 24. Januar 2009 auf einer Pressekonferenz in der Königlich Dänischen Botschaft, Berlin berichtet hat.
Die Gräser-Impf-Tablette ist in Deutschland seit November 2006 für die Behandlung von Erwachsenen mit einer Allergie auf Gräser- oder Roggenpollen zugelassen. Ende 2008 folgte aufgrund positiver Studiendaten die Zulassung für die Heuschnupfentherapie von Kindern ab fünf Jahren und Jugendlichen.
"In der heutigen, schnelllebigen Zeit erfordert die Behandlung von Heuschnupfenpatienten in einer modernen allergologischen Praxis auch eine flexible und moderne Lösung", stellte Dr. Espenschied, Leiter der Allergologie Städtischer Kliniken in Karlsruhe, in seiner langjährigen Tätigkeit als HNO-Arzt wiederholt fest. Immer mehr seiner Allergiepatienten haben immer weniger Zeit für lange Arztbesuche. Diese nähmen die innovative Impf-Tablette gerne als Alternative und sprächen sehr gut auf die Therapie an.
Die Gräser-Impf-Tablette ergänzt das Angebot für die SIT einer Gräser- und Roggenpollenallergie. Sie enthält Allergene aus Wiesenlieschgras. Bisher werden diese im Rahmen einer SIT mittels Spritzen oder Tropfen verabreicht. Die Tablette macht die Behandlung für viele Allergiekranke nun einfacher. Sie erspart dem Patienten nicht nur Zeit, sondern ist zusätzlich für Risikogruppen geeignet wie beispielsweise Pollenallergiker, die beta-Blocker einnehmen müssen - die Immuntherapie mit Spritzen jedoch nicht. Espenschied ergänzte zudem, dass die Tabletten-Immuntherapie auch für Heuschnupfenpatienten mit einem leichten Asthma bronchiale gut geeignet sei.
Patientenzufriedenheit erhöht Therapietreue
"Für mich steht neben der Wirksamkeit und Sicherheit eines Präparates die Praktikabilität gleich an dritter Stelle", bemerkte der Allergologe Espenschied. Gräser- und Roggenpollenallergiker können die Gräser-Impf-Tablette einfach zu Hause oder unterwegs einnehmen. Lediglich die Ersteinnahme erfolgt zur Beobachtung in der Praxis: 50 Prozent seiner Patienten zeigen leichtgradige lokale Reaktionen, die Espenschied als "Reaktion des Immunsystems" bezeichnet. "Die häufigste Reaktion ist eine Schwellung unter der Zunge, die aber in der Regel nach etwa ein bis zwei Wochen kontinuierlicher Einnahme der Tablette wieder zurückgeht."
Neben der Zeitersparnis sprechen weitere Vorteile für die Gräser-Impf-Tablette: Sie ermöglicht eine sehr exakte Dosierung der Wirksubstanz und eine Dosis-Steigerung ist nicht notwendig. Auch brauchen die Patienten, das Präparat nicht zu kühlen. Laut Espenschied erhöhe die Gräser-Impf-Tablette durch die komfortable Handhabung die Patientenzufriedenheit und damit auch die Therapietreue. Der Karlsruher Allergologe entscheidet jedoch individuell, welche Therapieform die Beste für den jeweiligen Patienten sei.
Quelle: Pressemeldung ALK-Abelló Arzneimittel GmbH
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