Happy Birthday betaCare

27.09.2005 | Augsburg
Umfassend recherchiert, ständig aktualisiert und bedarfsgerecht aufbereitet, erweitert der einzigartige Informationsdienst betaCare seit fünf Jahren die Beratungskompetenz von Ärzten.

Im September feiert betaCare, der bislang einzige Fachinformationsdienst für soziale Fragen im Gesundheitswesen, sein fünfjähriges Bestehen. Zu den drei Medien betaListe, betafon und betanet ist ein weiteres Standbein hinzugekommen: die betaCare-Seminare, die den Nutzwert der betaCare-Dienste für Arztpraxen erheblich erhöhen. Pünktlich zum kleinen Jubiläum erscheint die 5. Ausgabe der betaListe, das Lexikon zu Sozialrecht und Selbsthilfegruppen.

Die Entstehungsgeschichte von betaCare ist einzigartig:

Verantwortliche des Bunten Kreises Augsburg, einer Nachsorgeeinrichtung für schwerst- und chronisch kranke Kinder, und die Geschäftsführung der betapharm Arzneimittel GmbH erkannten, dass Patientenfamilien neben der Erkrankung oft mit einer Vielzahl von organisatorischen, sozialrechtlichen und finanziellen Belastungen zu kämpfen haben. Hilfen sind zwar im System vorhanden, doch den Betroffenen fehlt oft das Wissen darüber; auch Experten, wie zum Beispiel Ärzte, verfügen oft nur über punktuelle Kenntnisse zum Sozialrecht oder über Beratungsstellen.

Der Bunte Kreis hatte das Wissen, diese Lücke zu schließen, betapharm leistete die notwendige Unterstützung. Gemeinsam gründeten sie das gemeinnützige beta Institut, das unter anderem betaCare entwickelte und dieses seit fünf Jahren kontinuierlich ausbaut und aktualisiert - mit mittlerweile 17 festen Mitarbeitern. Ärzte erhalten über betaCare Informationen, mit denen sie Patienten ganzheitlich beraten können: Das reduziert die krankheitsbegleitenden Belastungen, die im Extremfall so hoch sind, dass sie den Therapieerfolg schmälern.

Die betaCare-Medien

betaCare besteht heute aus den drei Bausteinen betafon, betaListe und betanet. Pionier der sozialen Information war das betafon: Unter der Telefonnummer 01805/2382366 können sich Fachleute aus dem Gesundheitswesen schnell und unkompliziert Rat holen - von der Adresse der nächstgelegenen Beratungsstelle bis hin zu komplexen Fragestellungen.

Baustein Nummer zwei in der betaCare-Familie war die betaListe, das Lexikon zu Sozialrecht und Selbsthilfegruppen. Sie erscheint im September in der 5. Ausgabe mit einer Auflage von 60.000. Das aktuelle Lexikon umfasst rund 3.000 Adressen von Bundes- und Landesverbänden, die überprüft und gegebenenfalls überarbeitet wurden. Im Sozialrechtsteil sorgten vor allem Hartz IV und die Sozialhilfereform für Aktualisierungsbedarf.

Seit Februar 2003 ist das umfangreiche Wissen auch online abrufbar: www.betanet.de hat sich zur größten Online-Datenbank für sozialmedizinische Informationen in Deutschland entwickelt und bietet über die betaListe hinaus einen deutlichen Zusatznutzen. So umfasst der Adresspool etwa 22.000 Adressen von Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen sowie rund 1.400 Reha-Kliniken. Der Bereich "Krankheiten" erschließt alle betaCare-Informationen über den Sucheinstieg Krankheit und bietet neben zahlreichen psychosozialen auch alltagsrelevante Tipps.

Wachsende Bedeutung erhalten außerdem die betaCare-Publikationen. Die Ratgeber sind zu viel gefragten Themen wie Patientenvorsorge, Pflege oder Mutter-Kind-Reha verfügbar und werden nun auch krankheitsbezogen zusammengestellt. Die Ausgaben "Depressionen", "Epilepsien" oder "Osteoporose" informieren über sozialrechtliche Bestimmungen, hilfreiche Einrichtungen und alltägliche Veraltensregeln, die für die jeweilige Krankheit relevant sind.

Damit betaCare auch wirklich optimal genutzt werden kann, hat das beta Institut spezielle Seminare entwickelt. Die betaCare-Seminare werden vor allem in Praxisnetzen und MVZs angeboten und von den Landesärztekammern je nach Bundesland mit vier bis sechs Fortbildungspunkten anerkannt. Zudem hat der betapharm-Außendienst bereits über 1.000 Einführungs-Schulungen in Arztpraxen durchgeführt.

betaCare konnte allein aufgrund des Engagements der betapharm Arzneimittel GmbH entstehen und wachsen. Der Fachinformationsdienst erhält keinerlei öffentliche Förderung. betapharm-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Niedermaier erklärt: "betaCare ist ein wichtiger Baustein in unserem Engagement zur Verbesserung der Patientenversorgung in Deutschland, denn es macht Wissen verfügbar. Dabei geht es um psychosoziale und sozialmedizinische Aspekte, also Informationen, die weit über die Arzneimittelversorgung hinausgehen."

Das betaCare-Team arbeitet bereits an neuen Projekten, zum Beispiel einem e-Learning-Baustein sowie speziellen Seminaren für häufig angefragte Themen. Damit soll betaCare weiter als unersetzliche Informationsquelle für Ärzte etabliert werden.

betaCare: Zahlen und Daten

  • April 2000: betafon startet
  • September 2001: 1. betaListe erscheint
  • Februar 2003: betanet geht online
  • Mai 2003: betanet gewinnt den BayernOnline-Preis
  • Juni 2003: 1. betaCare Seminar
  • Heute:

o 1.000 Anrufe monatlich beim betafon

o 5. Ausgabe betaListe

o 2.000 Sozialrechtsstichworte und 22.000 Adressen im betanet

o Nahezu täglich betaCare Seminare und Schulungen in ganz Deutschland

Quelle: Pressemeldung betapharm Arzneimittel GmbH

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