Ist Ihr Herz noch ganz dicht?
Werden Herzklappenfehler früh erkannt und behandelt, haben Betroffene gute Chancen, ihr Leben weitgehend normal weiterführen zu können. Bleiben Warnsignale, wie abnehmende Leistungsfähigkeit, aber lange unbeachtet, ist häufig ein chirurgischer Eingriff unvermeidbar: 2007 wurden 37.405 Menschen in Deutschland an den Herzklappen operiert.
Im Rahmen des Herzmonats 2008 laden die Experten der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg am Montag, dem 24. November 2008, Patienten und Interessierte zu einem Informationsabend in den Großen Hörsaal der Medizinischen Universitätsklinik, Im Neuenheimer Feld 410, ein: Von 18 bis 20 Uhr informieren Kardiologen und Herzchirurgen des Universitätsklinikums gemeinsam mit einem niedergelassenen Facharzt in kurzen Vorträgen über Herzklappenerkrankungen und moderne Behandlungsmöglichkeiten; im Anschluss beantworten die Ärzte Fragen zum Thema.
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Herzstiftung, dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen e.V. und der AOK Rhein-Neckar-Odenwald durchgeführt. Der Herzmonat ist eine bundesweite Kampagne der Deutschen Herzstiftung, die in diesem Jahr zum Thema „Herzklappenerkrankungen, Klappenoperationen, Gerinnungshemmung“ informiert.
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, dass länger bestehende Herzleiden oder Kalkablagerungen die Herzklappen nachhaltig schädigen. Defekte Herzklappen, die nicht dicht schließen, sind eine gefährliche Zusatzbelastung für das Herz; „Wir wollen mit dieser Veranstaltung die Bevölkerung auf diese wenig beachtete Erkrankung aufmerksam machen und sie dazu aufrufen, Maßnahmen der Früherkennung wahrzunehmen“, erklärt Professor Dr. Hugo Katus, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pulmologie an der Medizinischen Universitätsklinik.
Auf der Veranstaltung am 24. November stellen die Heidelberger Experten aktuelle Entwicklungen in der Behandlung von Herzklappenerkrankungen vor. Das Spektrum reicht von minimal invasiven Operationen über den Austausch der Klappe bei schlagendem Herzen mittels Herzkatheter bis hin zur Notwendigkeit der Blutverdünnung.
Quelle: Pressemeldung Universitätsklinikum Heidelberg
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