Neuauflage der betaListe im Herbst 2002
Nach einer erfolgreichen Einführung im vergangenen Jahr erscheint im September 2002 die erweiterte und überarbeitete 2. Ausgabe der betaListe. Herausgeber des Nachschlagewerkes ist die betapharm Arzneimittel GmbH aus Augsburg. Die Inhalte erarbeiteten Mitarbeiter des gemeinnützigen beta Instituts für sozialmedizinische Forschung und Entwicklung.
Mit der betaListe verfügen die Berufstätigen im Gesundheitswesen über kompetente Informationen, mit denen sie ihren Patienten mehr bieten können als das Fachwissen ihrer jeweiligen Profession. Die betaListe erhöht die soziale Beratungskompetenz im Alltag und führt letztlich zu einer engeren Patientenbindung.
Der Erfolg der ersten betaListe bestätigte und motivierte die betapharm, noch in diesem Jahr eine überarbeitete und erweiterte Neuauflage herauszugeben. "Wir haben in den vergangenen Monaten sehr viele positive Rückmeldungen und Anregungen von Ärzten und Apothekern zur ersten betaListe bekommen. Der Mehrwert der neuen betaListe besteht darin, dass wir dieses Feedback mit in die Neuauflage integriert haben", erklärt Petra Kinzl, Stiftungsbeauftragte der betapharm, die vielfältigen Ergänzungen und Änderungen des Sozialführers.
So enthält die neue Ausgabe des Nachschlagewerkes neben vielen "Praxistipps" einen ausführlichen und informativen Serviceteil "Wer hilft weiter"?. Unter dieser Rubrik gibt es zu jedem Stichwort die entsprechenden Anlaufstellen, Adressen und Service-Telefonnummern zur weiteren, individuellen Beratung.
Sozialrecht und Selbsthilfegruppen auf einen Blick
Im ersten Teil der betaListe werden die Leistungen der Sozialgesetzbücher übersichtlich vorgestellt: Kranken-, Pflege-, Unfall- und Renten-Versicherung, Kinder- und Jugendhilfe sowie das neue SGB IX mit dem Titel "Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen". Ausgewählt wurden jeweils die Bestimmungen, die im Zusammenhang mit Krankheit und Behinderung wichtig werden könnten. Deshalb erfasst die betaListe auch einzelne Paragraphen aus vielen weiteren Gesetzen, zum Beispiel aus dem Bundessozialhilfegesetz oder dem Ausländergesetz. "Die Stärken der betaListe liegen vor allem in der Aktualität der rechtlichen Bestimmungen. So haben wir Gesetzesänderungen bis zum 1. August 2002 mit in die Liste eingearbeitet", betont Petra Kinzl.
Der zweite Teil der betaListe verzeichnet die Adressen von Selbsthilfegruppen und anderen Anlaufstellen, bei denen Patienten Informationen und Hilfe über das Medizinisch-Pharmakologische hinaus bekommen. Der Adressteil wurde vollkommen neu erarbeitet und von 4.500 auf 6.000 Adressen erweitert. Er ist sortiert nach Krankheitsbildern und Problemen von A wie "ADS/ Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom" bis Z wie "Zystitis, interstitielle".
Das soziale Engagement der betapharm Arzneimittel GmbH
Die betapharm Arzneimittel GmbH ist nicht nur Herausgeber der betaListe, sondern fördert und finanziert darüber hinaus viele andere innovative, soziale Projekte im Gesundheitswesen, wie zum Beispiel das Augsburger Nachsorgesymposium, verschiedene Zweige der Augsburger Nachsorgeforschung (ANF) oder den telefonischen Informationsdienst betafon. Mit diesem umfangreichen Engagement kommt die betapharm ihrer selbstgewählten Verpflichtung nach, als Unternehmen soziale Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.
Quelle: Pressemeldung betapharm Arzneimittel GmbH
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