betapharm bietet ersten umfassenden Informationsdienst

15.11.2002 | Augsburg
Ärzte, Apotheker und andere Fachkräfte im Gesundheitswesen erhalten mit dem beta-Infodienst kompetente Informationen, um Patienten auch bei psychosozialen Problemen schnell und unkompliziert beraten zu können.

Wer hilft beim Antrag auf Kinderheilbehandlung? Für welche Krankheiten übernimmt die Versicherung die Kosten? Wer trägt die Kosten für einen zusätzlichen Reisebegleiter? Antworten auf diese Fragen liefert jetzt der beta-Infodienst. Der erste Informationsdienst für Sozialfragen im deutschen Gesundheitswesen bietet mit dem Nachschlagewerk betaListe, dem telefonischen Beratungsdienst betafon und der Internet-Suchmachine betanet jederzeit verfügbare und verständlich aufbereitete, praxisnahe Informationen zu Sozialfragen. Initiiert und finanziert hat den in Deutschland einmaligen Service die betapharm Arzneimittel GmbH aus Augsburg. Die Inhalte lieferte das gemeinnützige und unabhängige beta Institut für sozialmedizinische Forschung und Entwicklung aus Augsburg. Für den gesamten Infodienst arbeiten Experten aus den Bereichen Sozialpädagogik, Sozialrecht, Psychologie und Pädagogik.

"Wir möchten Patienten dabei unterstützen, Probleme, die sich im Umfeld ihrer Krankheit ergeben, besser zu bewältigen. Denn Ärzten und Apothekern fehlt oft das notwendige Fachwissen, um ihren Patienten auch bei sozialen Problemen kompetent weiterhelfen zu können, erklärt Peter Walter, Geschäftsführer der betapharm Arzneimittel GmbH, die Idee des Infodienstes. "Mit Hilfe des beta-Infodienstes sind Berufstätige im Gesundheitswesen jetzt in der Lage, die Probleme der Patienten schnell und kompetent zuzuordnen und ihnen Hinweise für das weitere Vorgehen sowie wichtige Adressen zu geben", so Walter weiter.

Die drei Bausteine des beta-Infodienstes

Wer als Arzt oder Apotheker lieber Informationen und Fakten nachlesen möchte, für den ist der Ratgeber betaListe die richtige Unterstützung. Das Nachschlagewerk enthält die Kapitel "Sozialrecht" und "Selbsthilfe-Organisationen" praxisnah und verständlich aufbereitet. Beide Teile sind übersichtlich von A bis Z sortiert und erlauben einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Informationen.

So kann man beispielsweise im Kapitel "Sozialrecht" unter H wie "Haushaltshilfe" nachlesen, unter welchen Voraussetzungen eine Haushaltshilfe von der Krankenversicherung gestellt oder bezahlt wird. Die Rubriken "Praxistipps" und "Wer hilft weiter?" ergänzen die sozialrechtlichen Informationen um wichtige Ratschläge aus der Praxis.

Patienten und ihre Familien, die auf der Suche nach Gleichgesinnten und Ansprechpartnern sind, erhalten im Kapitel "Selbsthilfe-Organisationen" 6.000 Adressen von Selbsthilfegruppen und anderen Interessengemeinschaften.

Der Adressteil ist sortiert nach Krankheitsbildern von A bis Z. Das Spektrum reicht hierbei von "ADS/Aufmerksamkeitssyndrom" über "Diabetes", "Krebserkrankungen" und "Suchtberatung" bis hin zu "Wohnberatung" oder "Zwangserkrankungen". Zu jeder Adresse gibt es die entsprechenden Internet- und Email-Adressen. Die betaListe ist seit Oktober auch im Buchhandel für 19,50 Euro erhältlich. Ärzte und Apotheker können den Ratgeber direkt bei der betapharm Arzneimittel GmbH bestellen.

Das betafon ist zu empfehlen, wenn es um individuelle Problemstellungen geht, wie beispielsweise bei Rehabilitationsmaßnahmen: Eine Mutter hat für sich und ihre asthmakranken Kinder eine Kur bewilligt bekommen. Darf der Vater auch mit? Wo muss er die Kur beantragen und wie viel muss er zuzahlen?

Seit 2000 steht das betafon als telefonischer Informationsdienst Fachkräften im Gesundheitswesen zur Verfügung. Schnell und verbindlich geben Fachleute aus den Bereichen Sozialpädagogik, Sozialrecht, Psychologie und Pädagogik und Medizin Auskünfte zu psychosozialen und sozialrechtlichen Fragen: Wie lange dauert der Mutterschutz bei Frühgeburten? Welche Leistungen zahlt die Kasse? Die Mitarbeiter des telefonischen Infodienstes beantworten eine Frage entweder direkt oder ermitteln vor Ort einen Ansprechpartner und stellen den Kontakt zum Anrufer her.

Ab Anfang 2003 bietet die Internet-Suchmaschine betanet Ärzten, Apothekern und anderen Fachkräften rund um die Uhr umfangreiche Recherche-möglichkeiten zu sozialen Fragen. Der Nutzer erhält unter www.betanet.de übersichtlich aufbereitet zu jedem Suchbegriff aktuelle Informationen, Hintergrundwissen und Praxisbeispiele.

Über das soziale Engagement der betapharm Arzneimittel GmbH

Die betapharm Arzneimittel GmbH hat mit dem beta-Infodienst den ersten sozialmedizinischen Informationsdienst ins Leben gerufen. Darüber hinaus werden viele andere innovative und soziale Projekte im Gesundheitswesen gefördert, wie zum Beispiel die Augsburger Nachsorgesymposien, der Verein zur Familiennachsorge der Bunte Kreis e.V., verschiedene Zweige der Augsburger Nachsorgeforschung (ANF).

Quelle: Pressemeldung betapharm Arzneimittel GmbH

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