betapharm deckt zwei Drittel aller GKV-Versicherten durch Rabattverträge ab

16.05.2007 | Augsburg
Die betapharm Arzneimittel GmbH deckt durch ihre Rabattverträge derzeit etwa zwei Drittel aller gesetzlich Versicherten ab. Damit gehört betapharm zu den Herstellern mit den meisten Rabattverträgen in Deutschland. Für Ärzte und Apotheker bedeutet das, dass sie bei einem Großteil ihrer Patienten rabattierte Arzneimittel von betapharm abgeben können.

Insgesamt bestehen derzeit Verträge mit 149 Krankenkassen - darunter die Barmer Ersatzkasse, die Techniker Krankenkasse, alle 16 Innungskrankenkassen, 120 Betriebskrankenkassen sowie die meisten AOKs.

Erste Rabattverträge bestehen seit 2005

Rabattverträge haben bei betapharm schon eine längere Tradition: Die ersten Verträge wurden bereits Anfang 2005 abgeschlossen - der erste Vertragspartner war die Barmer Ersatzkasse. "Wir haben Rabattverträge von Anfang an als Chance begriffen, Ärzte, Apotheker und Patienten finanziell zu entlasten und das auch so schnell wie möglich umgesetzt," so Peter Walter, ehemaliger Geschäftsführer der betapharm und heute Berater im Gesundheitsmanagement. Bis auf einige Verträge mit AOKs umfassen die Rabattverträge bei betapharm immer das gesamte Sortiment. "Ärzte können Arzneimittel von betapharm in jedem Fall unbesorgt verordnen. Apotheker haben es leichter in ihrer Sortimentsgestaltung," erklärt Peter Walter.

Die Möglichkeit, dass Arzneimittelhersteller mit Krankenkassen Rabattverträge schließen können, besteht bereits seit dem Jahr 2003 mit Inkrafttreten des Beitragssicherungsgesetzes (BSSichG). Zentrales Ziel dieser Rabattverträge ist es, die Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung zu erhöhen. Durch das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz vom

1. April 2007 ist die Bedeutung von Rabattverträgen nach § 130a Abs. 8 SGB V weiter gestiegen; erst seitdem hat das Thema stark an Beachtung gewonnen. Das liegt insbesondere an einer Änderung der Aut-Idem-Regelung. Seit in Kraft treten des Gesetzes ist der Apotheker verpflichtet, mit rabattierten Arzneimitteln zu substituieren (nach §129 Abs. 2 SGB). Viele Hersteller haben daher erst in diesem Jahr Verträge mit den Krankenkassen abgeschlossen.

Partner der Krankenkassen durch soziale Verantwortung

betapharm ist ein gefragter Vertragspartner bei den Krankenkassen. "Viele möchten uns mit im Boot haben, da wir nicht nur günstige Preise bieten, sondern auch sehr sozial engagiert sind. Damit sind wir eine Ausnahme im Generikamarkt," erläutert Peter Walter. Das Geschäftsmodell von betapharm basiert auf drei Säulen: Qualitativ hochwertige Medikamente zu günstigen Preisen, innovative Problemlösungen im Gesundheitssystem und Wissensvermittlung zu sozialmedizinischen Themen für Fachkräfte im Gesundheitswesen. Damit will der Arzneimittelhersteller dazu beitragen, dass sich die Versorgung der Patienten verbessert.

So engagiert sich betapharm beispielsweise seit 1998 für den Bunten Kreis - eine Nachsorgeeinrichtung für schwer kranke Kinder. Weitere innovative Projekte werden über das 1999 gegründete gemeinnützige beta Institut entwickelt. Dazu gehören mammaNetz - ein integriertes Versorgungsmodell für brustkrebskranke Frauen oder Papilio - ein Kindergartenprogramm zum Schutz von Kindern gegen die Entwicklung von Sucht und Gewalt.

betaCare - das Wissenssystem für Fachkräfte im Gesundheitssystem

Der dritte Baustein in betapharms Engagement ist das umfangreiche Wissenssystem zu Krankheit und Soziales, betaCare. Es gibt Antworten auf soziale Fragen, die im Rahmen von Erkrankungen über das Medizinische hinausgehen. betapharm stellt mit betaCare Ärzten und Apothekern Wissen zur Verfügung, das sie bei der Beratung ihrer Patienten in sozialrechtlichen und psychosozialen Belangen unterstützt. Wichtige Bausteine von betaCare sind zum Beispiel das Expertentelefon betafon, das Nachschlagewerk betaListe und betanet.

Quelle: Pressemeldung betapharm Arzneimittel GmbH

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