betapharm erhält ersten Preis beim Wettbewerb der Initiative "Freiheit und Verantwortung"
Bundespräsident Johannes Rau überreichte am Dienstag, 17. Dezember, im Schloss Bellevue in Berlin der Augsburger betapharm Arzneimittel GmbH den ersten Preis des bundesweiten Wettbewerbs der Initiative "Freiheit und Verantwortung" in der Kategorie "Mittlere Unternehmen". Der Preis wird einmal im Jahr für herausragendes und nachhaltig wirkendes gesellschaftliches Engagement von Unternehmen in unterschiedlichen Feldern vergeben. Die Initiative wird getragen vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHT), dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Wirtschaftswoche.
Mit der Auszeichnung würdigte die Jury das gesellschaftliche Engagement der betapharm, deren Unternehmensphilosophie von dem Leitmotiv eines ganzheitlichen und sozial verantwortlichen Handelns geprägt ist. In diesem Sinne stellt die auf Generika spezialisierte betapharm den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Im Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Dienstleistern setzt das Unternehmen auf ein partnerschaftliches Miteinander und sozial verantwortliches Handeln. Auf dieser Grundlage entwickelte sich sehr konsequent das gesellschaftliche Engagement von betapharm - in angelsächsischen Ländern als Corporate Citizenship bekannt. So wird ein Teil des Marketingbudgets in innovative soziale Einrichtungen und Forschungsprojekte im Gesundheitswesen investiert. "Wir tragen nicht nur dazu bei, gesellschaftliche Probleme abzubauen und unser soziales Umfeld weiter zu entwickeln. Durch unser Engagement wird auch die Öffentlichkeit immer stärker auf uns aufmerksam", ist betapharm-Geschäftsführer Peter Walter überzeugt. Corporate Citizenship sei somit weder als bloße Großzügigkeit noch als rein wirtschaftlicher Akt zu verstehen. betapharm setzt sich heute ganz bewusst für nachhaltige und gesamtgesellschaftlich wirksame Veränderungen ein. Ludwig Georg Braun betonte in seiner Laudatio: "Wir sehen es als beispielhaft an, dass betapharm in die Gesellschaft hineinwirkt und strukturelle Veränderungen im Gesundheitswesen bewirkt".
Vom Sponsoring zum Corporate Citizenship - Das gesellschaftliche Engagement von betapharm
Das Ziel von betapharm ist es, Patienten bei ihrer Krankheitsbewältigung zu unterstützen. Seit 1998 fördert betapharm deshalb die Nachsorgeeinrichtung "Der Bunte Kreis e.V.", deren zentrale Aufgabe die psychosoziale Nachsorge hochrisikokranker Kinder und ihrer Familien im Augsburger Raum ist.
Um die überregionale Verbreitung des Augsburger Nachsorgemodells zu fördern, errichtete betapharm 1998 die "betapharm Nachsorgestiftung". Mittlerweile sind in ganz Deutschland weitere Nachsorgeprojekte im Aufbau oder bereits installiert.
1999 gründete das Unternehmen das gemeinnützige und unabhängige beta Institut für sozialmedizinische Forschung und Entwicklung, Augsburg. Das Institut setzt sich unter der Leitung von Geschäftsführer Horst Erhardt in seinen Projekten mit der zentralen Frage auseinander, was Menschen brauchen, um Krankheiten ganzheitlich zu bewältigen.
Mit der Zielsetzung eines verbesserten sozialmedizinischen Informations- und Beratungsservices im Gesundheitswesen wurde vor zwei Jahren gemeinsam mit dem beta Institut ein in Deutschland neuartiges Informationssystem ins Leben gerufen. Die im beta-Infodienst zusammengefassten Servicedienste betafon und betaListe bieten Berufstätigen im Gesundheitswesen die Möglichkeit, Patienten bei psychosozialen und sozialrechtlichen Problemen kompetent zu beraten. Mit dem betafon als telefonischer Infodienst für Sozialfragen und der betaListe als Nachschlagewerk für Sozialrecht und Selbsthilfegruppen wird soziales Wissen verfügbar gemacht. Das Informationssystem wird ab 2003 um das betanet, der Suchmaschine für Sozialfragen im Internet, erweitert.
Das soziale Engagement von betapharm kommt nicht nur den Patienten zugute, sondern beeinflusst das gesamte Gesundheitssystem positiv. Therapieverläufe können optimiert und die finanziellen, zeitlichen sowie psychosozialen Belastungen der Patienten und ihrer Angehörigen reduziert werden: "Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen und darf nicht zum Spielball eines immer komplizierteren Sozial- und Gesundheitssystems werden", fordert Peter Walter.
Quelle: Pressemeldung betapharm Arzneimittel GmbH
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